Englische, französische, schwedische und finnische Staatsbürgerinnen
und Staatsbürger haben das Wunderland Bulgarien schon seit längerem
entdeckt. Im deutschen Sprachraum weniger bekannt, aber immer bedeutender,
gelten die wunderschönen Sandstrände unter Insidern als Geheimtip
für einen unbeschwerten Sommerurlaub unter Bulgariens Sonne.
Die 390 km lange Schwarzmeerküste Bulgariens läßt sich visuell
in einen südlichen und einen nördlichen Teil trennen. Dies entspricht
den beiden imposantesten und populärsten Badeorten der Küstenregion:
dem südlich gelegene „Sonnenstrand“ (in
der Landessprache „Slantschew Brjag“ = „Sonnige Küste“)
und seinem Pendant im Norden dem „Goldstrand“
(in der Landessprache „Slatni Pjasazi“ = „Goldene Sande“).
Bulgarien hat eine sehr interessante, wechselvolle und reiche Geschichte.
Wer alleine oder mit der Familie verreist, oder sich für Kultur und Geschichte
interessiert, gutes Essen und Trinken schätzt und endlose stimmungsvolle
feucht fröhliche Partys liebt, der ist in Bulgarien genau richtig. Am
Schwarzen Meer in Bulgarien ist garantiert für jeden das passende dabei-
ob geruhsame Entspannung, sportliche Aktivitäten, abwechslungsreiche
Unterhaltung, kulinarisches Essen und Trinken- Bulgarien ist ein Garant für
abwechslungsreiche individuelle Ferien. Der südliche Teil der Schwarzmeerküste
ist erreichbar über den internationalen Flughafen Burgas, für die
Anreise an den Norden der Küste empfiehlt sich Varna anzufliegen. Varna
ist außerdem die Stadt in der sich der größte Hafen Bulgariens
befindet.
Die bulgarische Währung ist seit 1881 der Lew (Lev), in der Mehrzahlform „Lewa“ genannt. Das Wort „Lew“ bedeutete ursprünglich „Löwe“ und geht auf den Löwen im Wappen Bulgariens zurück. Diesen Namen bekam das bulgarische Geld dadurch, dass auf den Münzen das bulgarische Wappen mit dem Löwen aufgeprägt war. Bulgarische Münzen werden „Stotinki“ genannt, wobei 100 Stotinki dem Wert eines Lew entsprechen.
Bulgarien ist seit 1. Jänner 2007 Mitglied der Europäischen Union, jedoch wurde der bulgarische Lew als Währung beibehalten. Aufgrund der Koppelung an den Euro kommt es allerdings zu keinerlei Kursschwankungen. 1 Euro sind theoretisch 1,95583 Lewa. An den Wechselstuben und in den Banken sind Kurse ab 1,94 beim Tausch des Euro in Lewa als gut zu bezeichnen. Durch die globale Wirtschaftskrise ist die Inflation im Moment nur noch sehr gering. Durch die feste Koppelung ist die Währung in Bulgarien auch 2009 stabil- 2009 dürfte gewiss ein Jahr werden, indem man sehr günstig nach Bulgarien verreisen kann.
Die Amtssprache in Bulgarien ist bulgarisch und wird in dem kyrillischen
Alphabet geschrieben und gelesen. Seit dem EU- Beitritt Bulgariens ist die
kyrillische- neben der lateinischen und der griechischen- eine der drei offiziell
verwendeten Schriften in der Europäischen Union.
In den Resorts am Schwarzen Meer wird Englisch, Deutsch, Französisch
und Russisch gesprochen.
In den Zeiten
des Kommunismus war der, an der nördlichen Küste gelegene, Goldstrand
der wohl bekannteste und schönste Urlaubsplatz für westliche Touristen.
Bekannte und beliebte Erholungsorte im Norden waren auch Albena und Russalka
(damals für Reiten in der freien Natur die einzige Möglichkeit).
Sehenswerte Ausflugsziele sind heute wie damals der botanische Garten in Baltschik,
ein Ort der auf mehr als 2000 Jahre wechselvoller Geschichte zurückblickt.
Weiter im Norden findet man das Archäologie und Naturreservat Kap Kaliakra.
In Zeiten des Kommunismus wurde der Sonnenstrand als „der ärmere
Teil“ gesehen. Die Besucher damals waren hauptsächlich Touristen
aus kommunistischen bzw. aus sozialistischen Ländern wie beispielsweise
die ehemalige Deutsche Demokratische Republik (DDR), Ungarn, Tschechoslowakei,
Polen und Sowjetische Union.
Allerdings wurde seit 1989 viel Kapital in den südlichen Teil der Schwarzmeerküste
investiert. So entstanden in diesem Gebiet unzählige moderne Urlaubresorts
und auch das Urlaubsparadies Sonnenstrand.
Das noch in kommunistischen Zeiten (1983-1985) errichtete Feriendorf „Elenite“
an der südlichen Schwarzmeerküste Bulgariens liegt 7 km nördlich
von dem Sonnenstrand und wurde ab Mitte der 90er Jahre allmählich erneuert
und erweitert.
Die historische Altstadt Nessebar, mit einer über 3000 Jahre Geschichte,
liegt auf einer kleinen Halbinsel. Nessebar ist auch auf einem ca. 2 km langen
Fußweg entlang des Sonnenstrandes an der Küste erreichbar. Die
Altstadt Nessebar gehört seit 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe und ist
eines der 100 nationalen touristischen Objekte Bulgariens.
BILDER von Sonnenstrand (engl. Sunny Beach) heute




